Gesundheit

Wie stehen die Apotheker zu Plattform-Konzepten?

Das E-Rezept kommt – und vor diesem Hintergrund buhlen Betreiber kommerzieller Plattform-Dienste um die Gunst der Apothekeninhaber:innen. Doch wie offen ist der Berufsstand für solche Konzepte? Machen Sie mit bei der aktuellen DAZ.online-Umfrage!

Auch wenn das große E-Rezept-Feuerwerk am 1. Juli ausgeblieben ist: Die Einführung der elektronischen Verordnungen zwingt die Apotheker:innen hierzulande, sich auf Neues einzulassen. Viele fürchten, dass es in diesem Zuge den Arzneimittelversendern im EU-Ausland noch einfacher gemacht wird als bisher, Kundinnen und Kunden für sich zu gewinnen. Wie gehen die Pharmazeutinnen und Pharmazeuten damit um? Lassen sie die Entwicklungen erstmal auf sich zukommen oder suchen sie zum Beispiel Anschluss an Plattformen, um sich den neuen Herausforderungen nicht allein stellen zu müssen?

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Derzeit versuchen etwa die Initiatoren von gesund.de, möglichst viele Apotheken von ihrem Plattform-Konzept zu überzeugen. Dirk Vongehr, Inhaber der Paradies-Apotheke in Köln, ist sich sicher: Nachdem Plattformen inzwischen viele Branchen dominieren – sei es bei Reisen oder beim Essen –, wird sich auch der Arzneimittelmarkt darauf einstellen müssen. „Diese Entwicklung blüht uns auch“, sagte er am vergangenen Montagabend bei einem Online-Talk des Apothekennetzwerks „Die Digitale Apotheke“ (#DDA). Neben den hiesigen Anbietern buhlt überdies DocMorris um die Gunst der Apotheken vor Ort und will künftig ganz auf eine gemeinsame Plattform setzen.

Sind kommerzielle Plattformen wie gesund.de die richtige Antwort auf die Veränderungen, die das E-Rezept mit sich bringt? Sehen Apotheker:innen eher Chancen darin, sich im Wettbewerb mit den Versendern zusammenzuschließen, oder fürchten sie Preiskampf und Identitätsverlust, wenn sie einer von vielen Betrieben auf einer Plattform sind? Machen Sie mit bei der aktuellen DAZ.online-Umfrage!

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