Gesundheit

US-Präsident Trump will deutschen Corona-Impfstoff exklusiv für USA sichern

US-Präsident Donald Trump hat offenbar versucht, deutsche Wissenschaftler, die derzeit an der Entwicklung eines potenziellen Impfstoffs gegen das neuartige Coronavirus arbeiten, in die USA zu locken beziehungsweise das Medikament exklusiv für die USA zu sichern.

Das berichtet die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf Regierungskreise. Dafür habe Trump den Wissenschaftlern hohe finanzielle Zuwendungen versprochen, heißt es in dem Bericht weiter.

Trump negativ auf Coronavirus getestet

Unterdessen ist Trump nach Angaben seines Arztes inzwischen, nach Kontakt zu mehreren Infizierten, negativ auf das Coronavirus getestet worden. Trumps Arzt Sean Conley gab das negative Testergebnis am Samstagabend in Washington bekannt. Der Präsident selbst kündigte an, im Kampf gegen die Ausbreitung des Virus die Einreiseverbote für Europäer nun auch auf Briten und Iren auszuweiten. Seine Regierung erwägt mittlerweile sogar Reisebeschränkungen innerhalb der USA.

"Heute Abend habe ich die Bestätigung erhalten, dass der Test negativ ist", erklärte Conley am Samstag. Eine Woche nach einem Abendessen mit der Delegation des brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro in Trumps Golfclub Mar-a-Lago in Florida sei der Präsident zudem weiterhin "symptomfrei".

Trump hatte dem Coronavirus-Test erst nach langem Zögern zugestimmt. "Ich habe den Test gestern Abend gemacht", sagte er am Samstag bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus. Zuvor hatte er einen Test tagelang abgelehnt, obwohl er Kontakt zu mehreren Infizierten hatte.

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