Gesundheit

Nächster Großhändler ruft mehrere Wurstwaren aus Wilke-Produktion zurück

Im Wurst-Skandal um das nordhessische Unternehmen Wilke Wurstwaren ruft der Großhändler Igro verschiedene Produkte zurück.

Der Fachgroßhandel für Gastronomie, Hotellerie und Gemeinschaftsverpflegung teilte den Rückruf auf seiner Homepage mit. Auch dieses Unternehmen erfuhr aus der Presse von dem Vorfall. "Vorsorglich haben wir uns entschieden, die Ware komplett zu sperren. Wir bitten Sie dringendst vorrätige Produkte der Firma Wilke (…) nicht zu verzehren", heißt es in der Mitteilung von Igro.

Die Behörden hatten die Produktion des Unternehmens Wilke Waldecker Fleisch- und Wurstwaren in Twistetal-Berndorf am Dienstag vorläufig geschlossen. Wie der Kreis am Mittwoch mitgeteilt hatte, seien in Wurstprodukten der Firma Listerien nachgewiesen worden. Eine Untersuchung des Robert-Koch-Instituts (RKI) habe einen unmittelbaren Zusammenhang zu Todesfällen von zwei älteren Menschen aus Hessen ergeben. Wie die Listerien in die Wurst kamen, ist bislang unklar.

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