Gesundheit

Deutscher Apothekenpreis für „Strukturierung der pharmazeutischen Beratung“

Der Deutsche Apothekenpreis 2019 geht nach Nordrhein-Westfalen.Lea Bittner und Willi Lehwald von der Bergischen Apotheke in Haan konnten mitihrem Projekt „Selbstmedikation im Fokus – am besten persönlich beraten in derApotheke vor Ort“ die Jury überzeugen und konnten den Preis am gestrigenMittwoch in Berlin entgegen nehmen. In diesem Jahr gab es zudem noch einenSonderpreis für Maximilian Wilke und sein Projekt „Whats in my meds“. Weil esnicht den Kriterien entspricht, die Jury es aber als würdig erachtet hat, wurdeein Sonderpreis ausgelobt.

Die Preisträger des Deutschen Apothekenpreises stehen fest.Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wurde am gestrigen Mittwoch im Rahmen desHauptstadtkongresses und der Jahresveranstaltung der „Gesundheitsregion Saare.V.“ in der saarländischen Landesvertretung in Berlin verliehen. Gesucht undausgezeichnet wurden beispielhafte Projekte und Engagements, die die Vor-Ort-Apothekeals die Instanz der flächendeckenden Arzneimittelversorgung stärkenund den Berufsstand positiv in der Bevölkerung verankern. Das sah die Jury beidem Projekt „Selbstmedikation im Fokus – am besten persönlich beraten in derApotheke vor Ort“ von Lea Bittner und Willi Lehwald von der Bergischen Apothekein Haan gegeben. Sie dürfen sich überden Deutschen Apothekenpreis 2019, der von der Kooperation Avie initiiert wurde,freuen. Ziel ihres Projektes ist die Strukturierung der pharmazeutischenBeratung im OTC- und Rx-Bereich unter Berücksichtigung wirtschaftlicherAspekte. Dazu wurden zunächst zu den Hauptindikationsgebieten derSelbstmedikation Beratungsleitfäden und Produktempfehlungen erarbeitet, wodurcheine übersichtliche Auswahl an sinnvollen OTC-Präparaten erreicht werden soll. Sinnvollbedeutet in diesem Zusammenhang: leitliniengerecht, evidenzbasiert und miteinem guten Rohertrag. Die Leitfäden werden zudem auf denRx-Bereich fortgeschrieben und erweitert

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Lernen an echten Patienten

Der zweite Platz ging an Stefan Göbel von der Avie BrückenApotheke in Heringen. Sein Projekt trägt den Titel „InterdisziplinäresMedikationsmanagement für Pharmazie-Studenten – lernen an echten Patienten“. DieGrundidee ist den Pharmaziestudenten im Rahmen der klinischen Pharmazie keinetheoretischen, aus dem Kontext gerissene Wechselwirkungen oder Leitlinien zupräsentieren, sondern sie mit echten Patienten, das heißt mit echtenMedikationen, echten Laborwerten und echten Problemen zu konfrontieren, die diedie Studenten dann bearbeiten.

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