Gesundheit

Da fällt einem nichts mehr ein: Arzt behandelt Patienten, obwohl er Corona-Symptome hat

Ein Arzt in Vechta untersucht trotz Corona-Symptomen weiterhin Patienten und verursacht damit nach Einschätzungen des niedersächsischen Krisenstabs einen Corona-Ausbruch. Rund 200 Menschen muss das Gesundheitsamt nun überprüfen.

In Vechta (Niedersachsen) hat ein Hausarzt Patienten behandelt, obwohl er Corona-Symptome aufwies. Das Gesundheitsamt muss nun rund 200 Personen überprüfen, die der inzwischen nachweislich corona-infizierte Arzt im entsprechenden Zeitraum untersuchte.

Der Leiter des niedersächsischen Krisenstabs, Helge Scholz, bewertete den Vorfall als „peinlich“. „Da fällt einem nicht mehr viel zu ein“, sagte er im Gesundheitsausschuss des Landtages am Donnerstag.

Hausarzt behandelt weiterhin Patienten, obwohl er Corona-Symptome hat

Mit seinem fahrlässigen Verhalten habe der Arzt nach Einschätzungen des Krisenstabs einen Corona-Ausbruch und einen rasanten Anstieg der Neuinfektionszahlen im Kreis Vechta provoziert. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt dort aktuell bei 183,5.

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Das Infektionsgeschehen sei zudem durch eine junge Mutter, die nach der Geburt Besuch von Familie und Freunden empfing, sowie Mitarbeiter einer Behindertenwerkstatt, die sich im familiären Kreis infizierten, beschleunigt worden.

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