Gesundheit

Corona-Pandemie: Ramelow wirft Spahn Panikmache vor

Die Corona-Pandemie ist noch lange nicht ausgestanden. Die Lage in Deutschland hat sich zuletzt dramatisch verschärft. Die Zahl der Neuinfektionen liegt auf dem höchsten Stand seit Monaten. Die Stadt Offenbach reißt nun den Grenzwert – es droht eine Verschärfung der Maßnahmen.

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) im "Spiegel" vorgeworfen, in der Corona-Krise Panik zu schüren. "Wir sollten nicht schon wieder mit der Angst operieren. Das hilft wirklich nicht weiter, ist meiner Meinung nach sogar gefährlich", sagt der Ramelow dem Nachrichtenmagazin (Freitag). "Dass jetzt mal eben überall der Karneval abgesagt werden soll, finde ich völlig falsch." Er wolle für Thüringen Wege suchen, um Karneval zu ermöglichen. Spahn hatte angesichts der wieder steigenden Zahl von Corona-Neuinfektionen in Frage gestellt, ob im Winter Karneval stattfinden kann.

Ramelow sagte, man müsse gemeinsam mit den Karnevalisten "eine Strategie finden, die das Feiern erlaubt, und nicht aus Angst vor der Apokalypse von vornherein alles abblasen." Zu Beginn der Pandemie hatten sich bei einer Karnevalsfeier in Heinsberg (Nordrhein-Westfalen) viele Menschen mit dem Coronavirus infiziert, der Kreis war einer der ersten Corona-Hotspots in Deutschland.

Ramelow warnte die Bundesregierung zugleich davor, wegen ansteigender Infektionszahlen das gesamte Land wieder herunterzufahren. Dies halte er "für ausgeschlossen und auch nicht für zulässig", sagte der Linke-Politiker.

 

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