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Welthygienetag: Diese einfachen Tipps schützen vor dem Coronavirus

Regelmäßiges, gründliches Händewaschen sollte immer zum Alltag dazugehören. In den vergangenen Jahren hat der eine oder andere diese Angewohnheit jedoch sicherlich mal schleifen lassen.

2020 ist das anders: Die allgegenwärtige Corona-Pandemie macht regelmäßiges Händewaschen zu einem brandaktuellen Thema und verdeutlicht die Wichtigkeit der Hygiene.

Denn die Hände sind sowohl zu Hause als auch unterwegs ständig im Einsatz, berühren mit Viren und Bakterien belastete Gegenstände sowie Flächen – und im Anschluss gerne auch mal das eigene Gesicht.

Verbreitung von Viren und Bakterien verhindern

Der einfachste Weg, um die Verbreitung von Krankheitserregern wie dem Coronavirus einzudämmen und dadurch nicht nur die eigene Gesundheit, sondern die vieler Menschen zu schützen, ist nach wie vor die richtige Handhygiene.

Denn ohne diese sammelt sich auf den Händen eine Vielzahl an Mikroorganismen, die beim Griff ins Gesicht über die Schleimhäute von Nase und Augen oder den Mund in den Körper gelangen.

Durch das Berühren sogenannter Kontaktflächen wie beispielsweise Türklinken oder Griffen verbreiten sich Erreger so schnell – wie aktuell zu sehen ist.

Um dies zu verhindern, gilt sowohl im eigenen Haushalt als auch unterwegs: Regelmäßiges und gründliches Händewaschen ist Pflicht.

Händewaschen – aber richtig!

Um die Mikroorganismen verlässlich von den Händen zu entfernen, bedarf es der richtigen Technik:

  • Die Hände zunächst mit Wasser anfeuchten.
  • Die Seife gründlich auf den Händen verteilen und darauf achten, dass die Daumen, Finger, Handflächen und Fingerzwischenräume eingeseift sind.
  • Die Seife für mindestens 20 bis 30 Sekunden einwirken lassen.
  • Danach unter fließendem Wasser gründlich abspülen.

Wie der Industrieverband Körperpflege und Waschmittel (IKW) betont, hat dabei die Wassertemperatur keine Auswirkung auf das hygienische Ergebnis – die Dosierung der Seife dagegen schon.

Daher ist es wichtig, ausreichend Seife verwenden, um den hauteigenen Fettfilm und den Schmutz verlässlich zu entfernen. Denn nur dann können die Mikroorganismen von den Händen abgewaschen werden.

Auch Handtücher und Masken reinigen

Im Anschluss sollten die Hände mit einem trockenen und vor allem sauberen Handtuch abgetrocknet werden. Wie beim Händewaschen gilt auch hier: die Fingerzwischenräume nicht vergessen.

Benutzte Handtücher sollten immer so aufgehängt werden, dass sie schnell trocknen können.

Um sicherzugehen, dass die Handtücher nicht selbst mit Keimen belastet sind, sollten sie alle zwei Tage ausgetauscht und bei einer Temperatur von 60 Grad mit einem Vollwaschmittel gewaschen werden.

Gleiches gilt übrigens für gekaufte oder selbstgeschneiderte wiederverwendbare Atemschutzmasken aus Stoff.

Bildergalerie: 10 Tipps, um sich vor Viren und Bakterien zu schützen

Auf Desinfektionsmittel kann meist verzichtet werden

In den vergangenen Wochen wurde neben Atemschutzmasken auch Desinfektionsmittel irgendwann zur Mangelware. Dabei kann man normalerweise darauf verzichten, Hygieneexperten betonen nach wie vor, dass gründliches Handewäschen im Kampf gegen das Coronavirus ausreiche.

Handdesinfektionsgele, die ohne Wasser verwendet werden, können allerdings hilfreich sein, wenn unterwegs keine Gelegenheit zum Händewaschen besteht oder im Haushalt besondere Umstände vorherrschen – zum Beispiel wenn Personen mit schwachem Immunsystem oder einer ansteckenden Krankheit dort leben.

Doch auch dann kommt es vor allem auf die richtige Anwendung der Mittel an: eine ausreichende Menge sowie Einwirkzeit sind wichtig.

Bei der Desinfektion der Hände müssen diese an den Innenflächen, den Fingerkuppen sowie den Fingerzwischenräumen mit einer ausreichenden Menge benetzt werden.

Wichtig: Die Gebrauchsanweisungen sollten immer befolgt werden – die orale Einnahme der Mittel ist keine gute Idee und schützt nicht vor dem Coronavirus oder anderen Erregern.

Cornelia Bertram

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