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#stayathome: Diese Projekte können wir zu Hause nun endlich angehen

Die Maßnahmen, um die schnelle Verbreitung des neuartigen Coronavirus abzuflachen, zwingt die Menschen dazu, kreativ zu werden.

Netflix ersetzt den geselligen Nachmittag im Kino, Park oder in der Bar und der Gang in den Supermarkt entpuppt sich als die spannendste Tätigkeit der Woche – gibt es dieses Mal wohl wieder Toilettenpapier?

Wer jetzt noch im Homeoffice arbeiten kann, kann wenigstens den halben Tag (mehr oder weniger) sinnvoll nutzen.

Schöne Beschäftigungen für daheim

Doch wenn es keine Unternehmungen außer einsame Spaziergänge gibt und man schon mit jedem Freund virtuell über Skype angestoßen hat, stellt sich nach und nach die Langeweile ein.

Was soll man denn nur mit so viel freier Zeit anstellen? Bei sich in der Wohnung, ohne Freunde.

Glücklicherweise gibt es eine Reihe von schönen und nützlichen Beschäftigungen, die einen nicht nur von den täglichen Corona-Fallzahlen ablenken, sondern über die man sich später sogar richtig freuen kann.

Hier kommen die acht besten Beschäftigungen während des Corona-Lockdowns.

1. Neue Rezepte ausprobieren

Nach dem 9-to-5-Job muss es in der Küche oftmals schnell gehen. Neue und aufwendige Rezepte werden daher gerne auf das Wochenende geschoben – und dann vergessen.

Wer in seinem Supermarkt des Vertrauens aktuell die Mehrheit an Zutaten bekommt, kann sich an bisher ungewohnte Rezepte und Zutaten wagen.

Wie wäre es mit selbst hergestelltem Granola auf der Basis von Haferflocken? Easy gemacht und in jedem Fall an den persönlichen Geschmack angepasst.

Zudem kann man sich an Rezepte und Essweisen wagen, die vorher vielleicht noch nicht so präsent auf dem Speiseplan vertreten waren.

Wie klingen vegane Soba Nudeln mit Sesamtofu und Pak Choi? Gut? Dann direkt das Rezept ausprobieren.

Soba Nudeln mit Sesamtofu

2. Lebensmittel fermentieren

Kimchi, Kombucha oder doch lieber Sauerkraut? Die Liste an fermentierten Lebensmitteln ist lang. Die der gesundheitlichen Vorteile und guten Nährwerte jedoch noch länger.

Natürlich gibt es diese Nahrungsmittel alle im Supermarkt zu kaufen. Am besten bereitet man sie jedoch selbst zu – „homemade“ schmeckt es auch gleich noch viel besser.

Normalerweise haben zwischen Job, Gym und Treffe mit Freunden jedoch nur die wenigsten Zeit, um sich mit dem Prozess des Fermentierens auseinanderzusetzen.

Deswegen kann die jetzige Zeit ideal dazu genutzt werden, um die Nährstoffbomben selbst herzustellen. Dazu braucht es auch überhaupt nicht viel:

  • Ein verschließbares Glasbehältnis und die entsprechenden Zutaten (eventuell einen Pilz, den man per Hand dazugibt). Dann kann es auch schon losgehen. Eine Anleitung gibt es zum Beispiel auf dem Food-Blog von „eat this“.

3. Home-Workouts

Eine endgültige deutschlandweite Ausgangssperre gibt es bis jetzt noch nicht – Spaziergänge oder Fahrradtouren sind also noch gestattet.

Wer im Alltag jedoch regelmäßig das Fitnessstudio aufsucht, um schwere Gewichte zu stemmen, wird sich mit ein bisschen Cardio an der frischen Luft kaum zufrieden geben.

Zum Glück gibt es eine Reihe von Fitness-Influencern wie Pamela Reif, Whitney Simmons und Maddie Lymburner, die regelmäßig neuen Home-Content produzieren.

Auch auf dem Youtube-Kanal von FIT FOR FUN findest du tolle Workouts für die eigenen vier Wände.

Wie wäre es zum Beispiel mit der anspruchsvollen Plank Challenge mit LeaLight?

4. Sortieren und Ausmisten

Egal ob die Gewürze im Küchenschrank, die Bücher im Regal oder der ganze Kleiderschrank – irgendwo im trauten Heim findet sich sicherlich ein Eckchen, das im Chaos versinkt.

Wieso jetzt nicht einfach mal aufräumen und aussortieren, was nicht mehr gebraucht wird? Für Textilien und Gegenstände gibt es dutzende Websites, auf denen man seine Schätze sogar noch zu Geld machen kann.

Oder besser: Kleidung, die noch gut in Schuss ist, an Hilfsorganisationen spenden. Die Caritas, das Deutsche Rote Kreuz oder die Organisation Save the Children sind nur einige der Organisationen, die sich über Spenden freuen.

Am besten sortiert man mit der Frage aus: „Habe ich dieses Kleidungsstück innerhalb des letzten Jahres getragen?“ Lautet die Antwort „nein“, kommt es weg.

5. Handwerklich oder künstlerisch kreativ werden

DIY (Do It Yourself) war schon vor der Zeit von Corona sehr beliebt. Egal ob selbstgemachte Seife, einmalige Untersetzer oder wunderschöne Makramees – sich kreativ auszutoben, lässt die Zeit schnell vergehen und macht auch noch Spaß.

Makramees kann man mit den verschiedensten Knüpftechniken herstellen und so allerlei Deko für die Wohnung herstellen.

Wandteppiche, Knotenkunst für das Schlüsselbund oder auch Pflanzenaufhänger sehen toll aus und sind überhaupt nicht so kompliziert, wie es auf den ersten Blick erscheint.

Auf YouTube und Pinterest gibt es eine Vielzahl an Tutorials, mit derer Hilfe man sich das Kotenknüpfen ganz einfach selbst beibringen kann.

Wer nicht gerade zufällig das nötige Bastelmaterial zur Verfügung hat und sich damit nun auch nicht mehr versorgen kann, kann natürlich auch auf andere künstlerische Tätigkeiten ausweichen.

Es kann überraschend sein, wie sehr man sich in entspannenden Beschäftigungen wie Zeichnen oder Mandala-Malen verlieren kann.

6. Den gründlichsten Frühjahrsputz überhaupt

Alle Jahre wieder werden die Fenster zum Frühlingsanfang auf Hochglanz geputzt und auch die obersten Regale gründlich abgestaubt.

Da jetzt Zeit im Übermaß vorhanden ist, kann der ohnehin gründliche Frühjahrsputz noch eine Nummer größer ausfallen.

Neben Fensterputzen, Durchwischen und Abstauben kann auch gleich gegebenenfalls an mancher Stelle poliert, eingeweicht und überlackiert werden.

Nachdem man wie ein Wirbelwind durch die Wohnung gefegt ist, glänzt diese nicht nur wie neu, man hat sich unter Garantie auch ziemlich dabei ausgepowert – wer braucht da noch das Gym?

7. Etwas (dazu-) lernen

Endlich ein Instrument spielen, Spanisch lernen oder die drei Bücher lesen, die man sich schon vor Wochen bestellt hat.

Die gewonnene Zeit kann durchaus sehr sinnvoll genutzt werden, um den persönlichen Horizont zu erweitern und möglicherweise bisher unbekannte Talente zu entdecken.

Wäre es nicht schön, während dieser Zeit ein ganz neues Hobby zu entdecken und auch später weiter zu verfolgen?

8. Endlich Zeit für Achtsamkeit und Reflektion

Wenn auch all diese Beschäftigungen nichts helfen und die freien Stunden überwältigend erscheinen, ist es vielleicht an der Zeit, sich sogar noch mehr – dafür aber gezielt – mit sich selbst zu beschäftigen.

Wann, wenn nicht jetzt, ist eine gute Zeit für mehr Achtsamkeit? Für sich selbst, die Gesundheit, die Familie und Freunde und die Umwelt.

Achtsamkeitsübungen wie Yoga oder Meditationen können dabei helfen, den Fokus auf das Gute in der Welt zu legen und den inneren Stress zu reduzieren.

Ganz nach dem Motto: If you can’t go outside, go inside.

Cornelia Bertram

*Der Beitrag „#stayathome: Diese Projekte können wir zu Hause nun endlich angehen“ wird veröffentlicht von FitForFun. Kontakt zum Verantwortlichen hier.

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