Gesundheit

Im Urlaub in Spanien: Neunjähriges Mädchen isst ein Eis und stirbt daran

Tragödie im Spanien-Urlaub: Der Genuss von Eiskrem hat ein neunjähriges Mädchen das Leben gekostet. Das Kind war laut einem Bericht des britischen „Mirror“ am vergangenen Samstag mit seinen Eltern und zwei Geschwistern an die Costa del Sol gereist. Dort soll die Familie nach dem Check-in im Hotel zum Eisessen in ein nahe gelegenes Einkaufszentrum gegangen sein. Schon kurz nach der Rückkehr ins Hotel habe das Mädchen erste allergische Reaktionen gezeigt. Schon wenig später sei es mit dem Krankenwagen in eine Klinik in Málaga gebracht worden. Das Mädchen, das nach Informationen der spanischen Lokalzeitung „Sur“ auf Milch und Nüsse allergisch war, überlebte die Folgen des anaphylaktischen Schocks nicht. Zwei Tage nach dem Eisessen mit der Familie verstarb sie im Krankenhaus. Laut dem Portal „Reisereporter.de“ sollen sich die Eltern des Mädchens noch in Spanien aufhalten, um den Heimtransport ihrer toten Tochter zu organisieren. 

Was ist ein anaphylaktischer Schock?

Ein anaphylaktischer Schock ist die schwerste allergische Reaktion, die den gesamten Körper treffen, zu Kreislaufversagen und dem Tod führen kann. Die Symptome treten nicht nur lokal auf – sie erfassen den gesamten Organismus. Der Körper reagiert dabei auf ein Allergen, wobei zunächst verstärkt Histamin ausgeschüttet wird. Es folgt eine Kettenreaktion, bei der sich die Blutgefäße weiten und der Blutdruck rapide absackt. Damit können die lebenswichtigen Organe nicht mehr oder zumindest deutlich schlechter durchblutet werden. Die Folge ist häufig ein Kreislaufzusammenbruch, der im schlimmsten Fall tödlich endet. Wie das Portal allergiecheck.de berichtet, werden bei Kindern 60 Prozent aller schweren anaphylaktischen Reaktionen durch Nahrungsmittel ausgelöst.

Quellen: „Reisereporter.de“, „Sur“ , „Mirror“


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